buntes guesthouse im taman negara
Kindergarten oder Guesthouse?

restaurantboote im taman negara
Restaurants am Fluss

Taman Negara

Der Taman Negara ist ein Nationalpark mit 130 Millionen Jahre altem Regenwald. Es gibt zwei Möglichkeiten hierher zu kommen. Entweder die letzten 60 km per Boot den Fluss Tembeling hinauf nach Kuala Tahan. Oder die Alternativstrecke mit dem Bus. Der Bus klingt zwar gut, aber die Strassen sind durch die schweren Holzlaster dermaßen ausgefahren, dass es eine sehr holprige Angelegenheit ist, auf dieser Strasse zu fahren.
Nach einer stundenlangen Tortur für die Bandscheiben kamen wir in Kuala Tahan an. Im ganzen Ort gab es kein freies Zimmer.

Als wir schon aufgeben wollten. sahen wir das bunte Haus ( links oben im Bild) . Erst dachten wir an einen Kindergarten, weil unter dem Dach der Veranda alles voller Plüschtiere hing. Aber wir hatten ja nichts zu verlieren und fragten nach einem Zimmer. Tatsächlich war es kein Kindergarten, sondern ein Guesthouse. Und was für ein Nettes! Die Zimmer waren ganauso bunt, aber sehr sauber und groß. Unseres hatte einen kleinen Balkon und da es etwas außerhalb des Dorfes lag, ging der Blick direkt auf den Dschungel. Man konnte nachts sogar die Tür offenlassen, da es keine Moskitos gab.
Abends konnte man superlecker in einem der schwimmenden Restaurant am Fluss essen. Wichtig war nur, keinesfalls die Taschenlampe zu vergessen, da der Weg vom Fluss zum Guesthouse nicht beleuchtet war.
Am nächsten Morgen fuhren wir mit der Fähre über den Fluss und begannen die Wanderung zum Canopy Walk. Der Weg dorthin beginnt wie ein ganz leichter Spaziergang und man ist verleitet, sehr zu bummeln. Doch das ändert sich schnell und der zweite Teil des Weges ist steil, verwurzelt und schweißtreibend. Angekommen zahlt man einen kleinen Betrag und dann kann man ihn betreten - den Canopy Walk. Das ist ein Brückensystem in 30 Metern Höhe. Insgesamt 6 Brücken, verbunden durch Plattformen bieten einen ca. 400 Meter  langen Weg in luftiger Höhe. Die Brücken sind sehr schmal und schwanken bei jeder Bewegung hin und her. Oft ist das Seil, welches als Geländer dienen soll, nur hüfthoch und bietet nicht sehr viel Sicherheit. An manchen Stellen fehlten die Bodenplatten der Brücke und wurden nur notdürftig durch Aluleitern, die über die Löcher gelegt wurden, ersetzt. Wer unter Höhenangst leidet, sollte es sich überlegen, ob er sich das anzutun möchte. Wir kamen jedenfalls mit wackeligen Beinen am Ende des Weges an und beschlossen einstimmig: NIE WIEDER!
Aber wer Adrenalin pur braucht, ist hier sicher richtig.

weg zum canopy walk
Der Weg zum Canopy Walk

wo gehts weiter
Der Weg zum Canopy Walk

herzklopfen in 40 meter hoehe
Der Canopy Walk

 

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